Eva Gentner

kimonos

 

Eva Gentner Kimono

 

 

Eva Gentner Kimono

 

 

Eva Gentner Kimono

 

 

Eva Gentner Kimono

 

 

 

aus der Serie kimonos
Zement/Pigment auf Jute (genäht), 2016

 

kimonos (Serie), 2016 / 2017

Ein einfacher japanischer Kimono wird traditionell aus einer einzigen Stoffbahn zugeschnitten. Für den Zuschnitt gelten bestimmte Regeln, nach denen die Stoffbahn in drei oder fünf Teile und in zueinander abgestimmten Größenverhältnissen geteilt wird. Wichtig ist hierbei, dass der oft sehr kostbare Stoff vollständig verwendet wird. Maßgebend für den Schnitt ist also nicht der Körper, sondern das Ausgangsformat der Stoffbahn.
kimonos greift das Produktionskonzept des traditionellen japanischen Kleidungsstücks auf. Ausgehend von dem Format des Zementteppichs wird dieser in "gleichmäßige" Teile geteilt und zu einem Kimono neu zusammengefügt. Die Idee der Serie Ponza, die die Zementteppiche als Assoziation der Haut und der Berührung auffassen, wird hier weitergesponnen – das Kleidungsstück als zweite Haut und Gegenstand des alltäglichen Hautkontaktes.

 

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kimonos (series), 2016 / 2017

A simple Japanese kimono is traditionally cut from a single sheet of fabric. Certain rules apply to cutting, according to which the fabric is divided into three or five parts and in coordinated proportions. It is important that the often very precious material is used in its entirety. The decisive factor for the cut is therefore not the body, but the initial format of the fabric.
kimonos takes up the production concept of the traditional Japanese garment. Starting from the format of the cement carpet, it is divided into "even" parts and reassembled into a kimono. The idea of the Ponza series, which perceives cement carpets as an association of skin and touch, continues here - the garment as the second skin and object of everyday skin contact.

 

 

 

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