Eva Gentner

 

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Ausschnitt aus: SILK I, 2017, Videoloop 5min (aus der Serie SILK)

Eva Gentner Silk Video

Eva Gentner Silk Video
Filmstills aus aus: SILK III, 2017, Videoloop 5min (aus der Serie SILK)

eva Gentner silk video pferdefell

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Filmstills aus aus: SILK V ("Pferdefell"), 2017, Videoloop 5min (aus der Serie SILK)

 

 

 
   

Die Serie SILK fasst fünf Videos zusammen, die sich mit der Materialität von Oberflächen auseinandersetzen.
SILK III zeigt einen tiefschwarzen, in zwei Hände gelegten Seidenstoff. Die Hände selbst sind nicht zu sehen, sie zeichnen sich aber unter dem fließenden Stoff ab. Der dunkle, schwere Stoff gleitet langsam durch beide Hände und legt sich in tiefen Falten zwischen sie. Der Betrachter beobachtet das langsame Ertasten, das Reiben des Stoffes zwischen Daumen und Zeigefinger oder wie dieser fließend über den Handrücken gleitet. Die Arbeit weckt Assoziationen von Genuss und Erotik, von der Weichheit und der Eigendynamik des Stoffes.
SILK I, II und IV zeigen einen anderen Seidenstoff.
Die Seide ist so hauchdünn gewoben, dass sie durchsichtig erscheint und ihre schwarze Färbung nur in der Verdichtung an Falten und durch Überlagerungen sichtbar wird. Der Stoff schwebt vor der Kamera und weht leicht im Wind, wodurch sich die Falten ständig neu legen. Durch die Webart entsteht stellenweise und je nach Winkel des Stoffes ein starker Moiréeffekt.
SILK V zeigt die Nahaufnahme eines Pferdes, genauer eines Friesen mit leichter Rotfärbung, das das Pferd als sogenannten „Fuchsvererber“ für die Zucht unbrauchbar macht. Die Nahsicht der Kamera zeigt die in rot und schwarz changierenden Haare und den Strich des lackiert wirkenden Fells, der sich wellenähnlich über den leicht atmenden Bauch des Pferdes legt.

 

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The SILK series summarizes five videos dealing with the materiality of surfaces.
SILK III shows a deep black silk fabric placed in two hands. The hands themselves are not visible, but they appear under the flowing fabric. The dark, heavy fabric glides slowly through both hands and lies in deep folds between them. The viewer observes the slow palpation, the rubbing of the fabric between thumb and index finger or how it glides smoothly over the back of the hand. The work evokes associations of pleasure and eroticism, of the softness and momentum of the material.
SILK I, II and IV show a different silk fabric.
The silk is woven so wafer-thin that it appears transparent and its black colour is only visible through the overlay of overlapping folds. The fabric wafts in front of the camera and blows slightly in the wind, causing the folds to reappear constantly. The weaving technique creates a strong moiré effect in places and depending on the angle of the fabric.
SILK V shows a close-up of a horse, more precisely a Friesian horse with a slight red colouring, which makes the horse unusable for breeding. The close-up view of the camera shows the red and black iridescent hair and the fur, which looks like lacquer and lies wavelike over the slightly breathing body of the horse.